Erfolgreiche Jobsuche - Halten Dich diese vier negativen Gedanken davon zurück?

Und warum Du keine Minute Zeit an sie verschwenden solltest!

 "Das Leben ist voller Möglichkeiten"...nutze sie!

"Das Leben ist voller Möglichkeiten"...nutze sie!

Egal ob Du dich gerade aktiv auf der Jobsuche befindest oder über einen Karrierewechsel nur nachdenkst - wir alle kennen das sorgende Gefühl wenn die Suche nach dem neuen Job anfängt wesentlich länger zu dauern als wir es angenommen hatten. Es wird schwierig eine positive Grundeinstellung beizubehalten, speziell da wir uns ja für intelligente Lebewesen halten und meinen, dass unsere negative Einstellung nur eine rein realistische Betrachtungsweise wäre. 

Diese miesen und selbstmanipulierenden Gedanken kommen stets heimlich und leise angekrochen. Wir bemerken sie anfangs kaum aber wenn sie einmal da sind, dann machen sie es sich bequem in unseren Köpfen. Ehe wir uns versehen passen wir ihnen unbewusst unsere Taten an, weil wir angefangen haben an falschen Glaubenssätzen festhalten. Unsere negativen Gedanken stehen jetzt zwischen uns und dem neuen Job, uns und unserem Erfolg, uns und unserer Motivation.

Nicht nur sind Personalentscheider dafür sehr empfindsam, sondern diese Einstellung macht sich  schon lange bevor es zu einem Jobinterview kommen könnte bemerkbar. Diese negativen Kopfgespräche und Gedankengänge bringen uns an einen Ort, an dem wir um uns herum  plötzlich viel weniger Möglichkeiten erkennen. Wir identifizieren weniger Chancen. Im Bereich der Jobsuche schließen wir plötzlich mehr Vakanzen aus, bewerben uns weniger oder fangen an der einzelnen Bewerbung weniger Aufmerksamkeit zu schenken und rein auf Masse zu zielen.

Hier sind die 4 häufigsten negativen Glaubenssätze zur Jobsuche aufgeführt, und auch warum Du keine Minute Zeit an sie verwenden solltest:

1. Ich bin einfach zu jung, zu alt, zu dick, zu dünn, um jemals einen neuen Job zu bekommen!

Wir hören in den Medien immer wieder Horrorstatistiken und –geschichten warum Menschen irgendwelche Jobs nicht erhalten haben. Bei der eigenen problematischen Jobsuche kann es dann passieren, dass wir uns selbst in irgendwelche dieser Raster stecken, die Türe sinngemäß zu machen und den Schlüssel wegwerfen!

Also, Entspanne Dich!! Nehme klaren Abstand von dem Gedanken, dass Du nicht genug bist - Du bist Du und keine Statistik! Tolle Unternehmen möchten motivierte Mitarbeiter und keine Statistiken oder Durchschnitts-Deprimierte. Täglich suchen Firmen Rohdiamanten, die sich im Unternehmen entwickeln können.  Genau wie 50Plus Arbeitnehmer, die die Firma und Teams mit handfester Berufserfahrung bereichern und voranbringen. Da draußen ist irgendwo genau die richtige Firma und Job für Dich! Wir alle kennen Selbstzweifel, aber wir wissen auch alle, dass diese noch NIEMANDEN auch nur einen Schritt weitergebracht hat!

2. Meine Erfahrung entspricht nicht 100% der Stellenausschreibung!

Vor allem wir Frau leiden sehr schnell und zu sehr hohen Teilen an diesem 100%-Syndrom. Wie eine Studie von HP in den USA beobachtet hat bewirbt sich der Großteil der Frauen nur auf Stellenanzeigen bei denen sie 100% Abgleich mit ihren Qualifikationen sehen, Männer dagegen wenn sie einen Abgleich von ca. 60% sehen.  Also, falls Ihr weiblich seid, dann könnt Ihr diese kontraproduktiven Gedanken erst mal auf Euer Geschlecht schieben! Falls Ihr männliche Leser seid und diese Gedanken habt – ich bin noch auf der Suche nach etwas auf das Ihr es schieben könnt :) 

Klar ist aber, dass es eine Art All-Inklusive-Packet ist, dass den idealen Bewerber Kandidaten Mitarbeiter ausmacht und nicht absolut rein der Abgleich der Qualifikationsanforderung.  Sei Dir deines ganz persönlichen All-Inklusive-Pakets wirklich bewusst! Wird dieses super Packet zu jedem Unternehmen passen? Nein, sicher nicht. Aber für ein Unternehmen wird Dein All-Inclusive-Packet genau die 100% des perfekten Kandidaten darstellen!

3. Ich habe schon so viele Bewerbungen verschickt, ich werde niemals einen Job finden!

Mehr Bewerbungen als angedacht schon versandt zu haben ohne positives Feedback, ist demotivierend  und wir alle können das nachvollziehen! Aber in unserem Zeitalter von Höher, Schneller, Mehr können Bewerbungsprozesse in den Augen von Bewerbern eine Art von Zahlenspiel werden. Wir wollen hier aber kein Bewerbungs-Pipelinemanagement kreieren, sondern Du sollst genau den richtigen Job für Dich finden, der zu Dir passt und mit dem Du glücklich bist!

Für jede Bewerbung, die kurz Interesse findet, landen mindestens 5 auf dem Absage-Berg. Das heißt, viele Bewerbungen versenden kann sehr gut sein, wenn Qualität immer und auch wirklich immer vor Quantität steht.

4. Meinem Lebenslauf fehlt bisher der rote Faden / er hat Lücken, deswegen wird mich keiner einstellen!

Wenn Dein Lebenslauf viele Wechsel, rein kurze Anstellungen, erhaltene Kündigungen, die unterschiedlichsten Jobs oder ähnliches aufweist, und Du im Lebenslauf oder Anschreiben diese Punkte nicht weiter erläutert hast, dann darfst Du nicht überrascht sein, wenn Du nicht zum Interview eingeladen wirst. Personaler haben (meistens jeden falls) keine übersinnlichen Kräfte, die sie von alleine wissen lassen wieso und warum Dein Lebenslauf aussieht wie er aussieht. Unternehmen wie Personalentscheider wollen ehrliche und klare Mitarbeiter, die sich ihrer selbst bewusst sind und aus Fehlern und Entscheidungen gelernt haben.

Kommentieren statt verschweigen ist hier klar die Devise. Steh zu ihnen, weiß den fehlenden roten Faden zu erklären und lege im Anschluss klar den Fokus auf Deine Erfolge und persönliche Motivation – dann lass den Personaler entscheiden. Aber lasse Deine Angst nicht schon vorab Entscheidungen für ihn treffen!

''Nina, das ist alles einfacher gesagt als getan?!''

Ja, es ist ganz klar einfacher gesagt als getan und es ist definitiv nicht immer einfach! Aber wir dürfen es uns selbst nicht noch unnötig schwer machen!

Wichtig ist, dass Du realisierst, dass es sich um eine Phase handelt. Eine Phase in unserem Berufsleben und es geht vielen Menschen genauso. Phasen definieren weder uns, noch unser Leben! Phasen gehen vorbei - das haben Phasen so an sich :) Wichtig ist, wie wir mit diesen Phasen umgehen.

Wenn wir unsere negativen Gedankengänge zu diesem Thema identifiziert haben, dann haben wir auch die Möglichkeit sie sofort zu erkennen, wenn sie wieder versuchen sich einzuschleichen, einzunisten und unsere Taten im Bewerbungsprozess zu beeinflussen.

Frage Dich selbst immer wieder: Hält mich gerade etwas an einer   erfolgreichen Jobsuche zurück? Hält mich etwas davon zurück meine vollen PS auf die Straße zu bringen?

Und wenn Du etwas Support in der Zwischenzeit benötigst, dann lade Dir doch meinen gratis Aktionsplaner & Statusreport hier runter oder den kostenfreien Daily-Happiness Tagesplaner

Fokussiere Dich also auf Dein Ziel und vergiss nicht:

Erwarte stets das Beste, und genieße währenddessen Dein Leben! 
Liebe Grüße,
Nina K.